• danielasattler

Weg mit dem Handy

Aktualisiert: Mai 22

Smartphones sind super praktisch, alle Infos, alle Kommunikationskanäle laufen dort zusammen, ein Blick und man ist up-to-date über sämtliche Geschehnisse auf der ganzen Welt. Die Kehrseite ist eingeschränkte persönliche Kommunikation.



Ein Treffen im privaten Umfeld oder ein Firmenmeeting bei dem jeder nur noch auf sein Handy starrt und nur noch eingeschränkt wahrnimmt, was in der realen Welt an diesem Tisch gerade passiert bzw. besprochen wird, ermöglicht kaum Austausch oder führt zu einem Ziel, was vor allem im Unternehmenskontext vorrangig sein sollte. Eine übermäßige Nutzung lässt uns tatsächlich den Fokus verlieren und kann süchtig machen. Ich denke jeder kennt jemanden, der zwanghaft alle paar Sekunden sein Handy auf neue Nachrichten checkt und eine Konversation mit dieser Person kaum möglich ist.


Handys können auch zu echten Zeitfressern werden. Beobachten Sie sich einmal selbst, wie oft und wie lange sie mit ihrem Handy beschäftigt sind und wie Sie diese Zeit effektiver nutzen hätten können. In der Arbeit sinkt dadurch die Konzentrationsfähigkeit und wir brauchen ewig, bis wir eine Sache erledigt haben, weil wir dauernd abgelenkt werden bzw. uns selbst ablenken.


Das gleiche gilt auch für Mails die mit einem Vorschautext direkt am Bildschirm aufflackern. Natürlich möchte man dann wissen, worums nun geht. Möglicherweise beschäftigt einen der Inhalt und ist immer im Hinterkopf oder man hat sich bemüßigt gefühlt gleich zu antworten. In jedem Fall ist es eine Ablenkung von jener Tätigkeit mit der wir ursprünglich beschäftigt waren, auch wenn wir diese gerade nicht gerne machen und jede Unterbrechung willkommen heißen. Je länger wir etwas aufschieben, desto mehr sorgt es für innere Unruhe.


Wer sich ständig mit neuen Informationen vollstopft, während er gerade eine Aufgabe erledigen möchte, verliert den Fokus und kann sich nicht mehr konzentrieren. Oft hat man dann am Ende des Arbeitstages den Eindruck, nichts erledigt zu haben und oft trifft das tatsächlich in dem Sinne zu, dass man zwar tausende Sachen begonnen, aber nichts erledigt hat. Ein unbefriedigendes Gefühl.


Meine Tipps, für mehr Effizienz:

  • Fixe Zeiten zum Abrufen und Bearbeiten von Emails einplanen.

  • Automatisches Abrufen von Mails mit Vorschau deaktivieren.

  • Zum konzentrierten Arbeiten ein Zeitfenster festlegen indem alle Benachrichtigungen deaktivieren sind.

  • In Gesprächen mit anderen Personen auf das permanente Checken des Handys verzichten und die gesamte Aufmerksamkeit dem Gegenüber schenken. (Ihr Gesprächspartner wird es Ihnen danken.)

  • Im Unternehmen Handyfreie Meetingkultur einführen.

  • In kleinen Schritten beginnen und dranbleiben.


So banal diese Tipps auch klingen mögen, so schwer gestaltet sich oft dessen Umsetzung. Wer langfristig effizienter und fokussierter sein möchte, sollte sich diese Tipps zur Gewohnheit machen.


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