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Gegen oder für etwas sein - ein entscheidender Unterschied

Die meisten Menschen wissen in vielen Bereichen ihres Lebens haargenau, was sie alles nicht haben wollen, was sie stört, wovor sie Angst haben. Diese Listen sind sehr lange und lassen sich oft ins Unendliche erweitern, sie sind bis ins kleinste Detail ausgeschmückt und fast jederzeit abrufbar. Aber die wenigsten sind sich darüber bewusst, was sie statt dessen gerne haben möchten, wie der Idealzustand aussehen soll.


Du kennst sicher auch Mitarbeiter oder Kollegen, die prinzipiell Einwände gegen neue Vorschläge oder Ideen haben, ohne konstruktive Argumente oder Gegenvorschläge. Zu wissen was dich stört, wogegen du bist, ist wichtig. Im Umkehrschluss ist es von wesentlicher Bedeutung, dir zu überlegen, wie deine Wunschvorstellung aussieht. Sonst wirst und kannst du nicht bekommen, was du möchtest. Vielleicht kennst du diesen Ansatz aus der Zielformulierung, die zwingend positiv zu gestalten ist. Also, „ich möchte mir von meinen Kollegen nicht mehr alles aufs Auge drücken lassen“ (negative Formulierung) versus „ich kennen meinen Verantwortungsbereich und kann nein sagen zu Aufgaben, die nichts damit zu tun haben und wofür ich keine Kapazitäten habe.“ Die zweite Aussage ist positiv formuliert und öffnet Handlungsalternativen, die zur Lösung und zur Zielerreichung führen.


In zwischenmenschlichen Beziehungen entscheidet die Kommunikation


Auch und vor allem in zwischenmenschlichen Beziehung entscheidet die Kommunikation darüber, ob wir die gewünschten Resultate erlangen oder nicht. Du kennst sicher auch Situationen, wo du sehr schnell, aus dem Affekt heraus jemanden an den Kopf zu wirfst, was er/sie gefälligst zu unterlassen hat. Dem Gegenüber zu vermitteln, was du dir wünschest, gelingt weitaus seltener. Es ist deshalb schwieriger, weil du dir selbst erst Gedanken machen musst, warum dich etwas stört, was deine eigentlichen Gründe dahinter sind, um dann den Idealzustand beschreiben zu können. Das hört sich jetzt vielleicht etwas theoretisch an und braucht einiges an Selbstreflexion, aber wenn du anfängst dir die Frage zu stellen, was der perfekte Soll-Zustand ist, wirst du genau auf diesen hinarbeiten.


Das passiert, wenn du deine Aufmerksamkeit auf den Idealzustand richtest:

  • Du bist gezwungen, die zu überlegen, was du erreichen möchtest, worum’s dir geht. Du setzt dich als mit deinen Motiven und deinen Zielen auseinander.

  • Du kannst anders auf andere zugehen und dein Anliegen mitteilen, ohne nur aufzuzählen, was alles nicht passt. Das fördert das gegenseitige Verständnis und ihr könnt euch konstruktiv austauschen.

  • Du bist automatisch in einer lösungsorientierten Denke. Dein Gehirn, wird nach Lösungen suchen, um das gewünschte Ziel zu erreichen.


Bleibst du in deinem „ich will nicht - Modus“ , wird der Weg zum gewünschten Resultat sehr holprig und kaum erreichbar. Zu wissen was man nicht möchte, heißt noch lange nicht zu wissen, was man möchte.



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