• danielasattler

Feedback, ja bitte - aber richtig


Eine positive und gut etablierte Feedbackkultur im Unternehmen wirkt sich in Summe positiv auf die Mitarbeiterzufriedenheit aus.


Feedback motiviert

Unabhängig davon, ob ein Feedback positiv oder negativ ausfällt, es trägt zur Motivation dabei. Selbst wenn Themen angesprochen werden, die weniger erfreulich sind, z.B. das Hinweisen auf Fehler, so sollte die Erfahrung daraus positiv bleiben. Nämlich die Erfahrung, dass über alles gesprochen werden kann und die Angst vor negativen Konsequenzen meist unbegründet ist.


Feedback steigert den Lerneffekt

Außerdem wird durch regelmäßiges Feedback der Lerneffekt erhöht. Feedback ermöglicht oft erst eine andere Perspektive und die Chance, etwas in Zukunft besser zu machen. Oft wissen MitarbeiterInnen gar nicht, wie sie anders an eine Sache herangehen könnten, oder dass ein bestimmter Workflow oder Verhalten suboptimal sind.


Feedback wirkt Vertrauensfördernd

Das Learning aus einer gut etablierten Feedbackkultur zeigt sich in einem erhöhten Vertrauen der MitarbeiterInnen in sich selbst und in das Unternehmen. Positives Feedback in Form von Lob stärkt das Selbstvertrauen. Richtig eingesetztes negatives Feedback gibt Mut und die Chance zu lernen und zu wachsen. Vorausgesetzt das Feedbackgespräch folgt einigen Regeln.



5 Tipps, damit das Feedback gelingt und richtig ankommt


wertschätzend

Jede Form von Feedback sollte wertschätzend erfolgen. Feedback darf nicht dazu missbraucht werden, andere am laufenden Band zu kritisieren oder den eigenen Ärger oder Frust auszulassen. Beschimpfungen sind in Feedbackgesprächen fehl am Platz.


positiv

Selbst wenn der Anlassfall für ein Feedbackgespräch nicht freudig ist und die Liste der anzusprechenden leidvollen Themen lang ist, sollte immer etwas Positives zu Beginn und am Ende erwähnt werden. Wer möchte findet immer positive Aspekte.


ehrlich

Ehrlichkeit ist das Grundlagenprinzip für Feedback. Entspricht das Gesagte nicht den Tatsachen oder ist nicht ehrlich gemeint, kann darauf verzichtet werden. Vertrauensaufbau, Transparenz in der Kommunikation und positive Fehlerkultur basieren auf Ehrlichkeit und Offenheit.


zeitnahe

Feedback sollte stets zeitnah erfolgen, wenn die Geschehnisse noch in frischer Erinnerung sind. Lob das unmittelbar erfolgt hat einen viel stärkeren positiven Effekt, als mit Zeitverzögerung. Bei Fehlern sinkt der Lerneffekt wenn das Feedback dazu erst viel später erfolgt.


neutral

Der/die FeedbackgeberIn muss selbst reflektiert genug sein, um einen Sachverhalt objektiv zu sehen und seine/ihre Ziele hinten anzustellen. Passiert dies nicht, handelt es sich um Manipulation. Bei der Formulierung sollte auch die eigene Sichtweise berücksichtigt werden, z.B.: „Auf mich macht dies den Eindruck…“ statt „Du hast….“.



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